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Unsere Aufgaben

 


Die Aufgaben einer Feuerwehr gehen inzwischen weit über das Löschen von Bränden hinaus. Mittlerweile zählen die technischen Hilfeleistungen zu den häufigsten Aufgaben, die einer Feuerwehr im Alltag gestellt werden. Sei es Menschen aus ihren demolierten Fahrzeugwracks zu befreien, den Keller auszupumpen oder auch den umgestürzten Baum von der Straße zu räumen. Auch das Abstreuen von ausgelaufenem Öl ist eine typische Sache für die Feuerwehr. Man kann uns somit als „Mädchen für Alles“ ansehen. Getreu dem Leitspruch „Retten – Löschen – Bergen – Schützen“ stellen wir uns unseren Aufgaben mit einem fundierten Fachwissen. Denn als reine ehrenamtliche Feuerwehr haben wir die gleichen Aufgaben zu lösen, wie unsere Kollegen der Berufsfeuerwehren in den größeren Städten. Wir sind uns unserer Herausforderung jederzeit bewusst und begegnen ihr mit einer professionellen Ausbildung.


Retten


Das Wichtigste überhaupt im Feuerwehralltag! Retten bedeutet bei den Feuerwehren das Befreien von Menschen oder Tieren aus lebensbedrohlichen Zwangslagen. Sei es die Menschenrettung bei einem Wohnungsbrand, bei dem die Hausbewohner von Feuer und Rauch eingeschlossen wurden. Das patientenorientierte Retten eingeklemmter Personen nach Verkehrsunfällen, die Suche und Befreiung Verschütteter oder aber auch die obligatorische Katze auf einem Baum. Die Menschenrettung hat im Feuerwehralltag absolute Priorität. Zuerst versuchen wir, soweit es die Gefahrenlage für die eigenen Kräfte zulässt, Menschen und auch Tiere in Sicherheit zu bringen. Erst nach der Rettung werden die anderen Aufgaben erledigt, z.B. die Brandbekämpfung oder das Abstreuen auslaufender Flüssigkeiten.

Löschen


Das, was die meisten mit der Feuerwehr verbinden, ist das „Löschen“ – die absolute Uraufgabe. Die Zahl der eigentlichen Brandeinsätze ist jedoch seit Jahren eher rückläufig. Im Zeitalter von Rauchmeldern, automatischen Brandmeldeanlagen und dem vorbeugenden Brandschutz sind größere Feuer gottlob eher die Seltenheit. Trotz alledem nimmt die Brandbekämpfung in der Ausbildung der Feuerwehr einen sehr hohen Stellenwert ein. Denn kommt es doch zu einem Feuer, ist es wie früher mit „Wasser marsch aus allen Rohren“ in der heutigen Zeit nicht mehr getan. Atemgifte, Reduzierung des Löschwasserverbrauchs und des „Wasserschadens“, Gefahr von Rauchgasdurchzündungen, all das sind nur ein paar Beispiele mit denen die Einsatzkräfte heute umgehen müssen und die es zu beherrschen gilt. Wenn es heutzutage brennt, dann zumeist im kleineren Ausmaß. Großbrände kommen nur noch sehr selten vor. Die meisten Feuer können heutzutage mit geringem Aufwand an eingesetztem Löschmitteln bekämpft werden.

Bergen


In der Presse hört man es sehr häufig, „…Personen wurden von der Feuerwehr geborgen…“. Vom „Bergen“ spricht man bei der Feuerwehr jedoch immer dann, wenn ein toter Mensch, ein totes Tier oder ein Gegenstand „geborgen“ werden muss. Bei der Feuerwehr wird zwischen „Retten“ (lebende Menschen/Tiere) und „Bergen“ (tote Menschen/Tiere oder Gegenstände) unterschieden. Bergeeinsätze bei der Feuerwehr sind zum Beispiel das Befreien von toten Menschen oder Tieren nach Verkehrsunfällen, Bränden oder sonstigen Geschehnissen. Das Sichern von umgestürzten oder havarierten Fahrzeugen. Das „Bergen“ verunfallter Fahrzeuge aus Flüssen oder auch das Umfüllen von Gefahrgut nach Unfällen, sofern dieses eine Gefahr darstellt.

Schützen


Dass das Schützen von Menschenleben eine Aufagbe der Feuerwehr ist, ist sicher vielen klar. Aber nicht immer nur Menschenleben gilt es zu schützen. Auch Sachwerte und unsere Umwelt sind oftmals durch unterschiedliche Ereignisse in Gefahr. Nach starken Regenfällen treten oftmals Gewässer über ihre Ufer und drohen die nahen Häuser und Wohnungen zu überfluten. Hier ist wieder die Feuerwehr gefragt, genau wie wenn nach einem Unfall Öl oder Kraftstoffe aus Fahrzeugen auslaufen und ins Erdreich oder gar in Gewässer zu gelangen drohen. Aber wir versuchen auch Menschenleben zu schützen, bevor es zu Unglücken oder Unfällen kommt. So kommt es vor, dass die Feuerwehren Brandsicherheitswachen im Hintergrund von Veranstaltungen stellen, um es gar nicht erst zu Gefährdungen von Leib und Leben kommen zu lassen. Außerdem werden zum Beispiel Osterfeuerplätze vor dem Abbrennen vorsorglich weiträumig bewässert, um eine Brandausbreitung von vornherein auszuschließen. Es muss also nicht immer gleich Brennen, damit die Feuerwehr eine Aufgabe bekommt. Wie Sie hier lesen, gibt es neben Feuer genug andere Dinge, die eine Feuerwehr beschäftigen können.